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11 Fragen an: Marco Becker

22. Juli 2022 In: 11 Fragen an

“Was sind Ihre Ziele? Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?” – diese Fragen haben wir alle schon zur Genüge gehört. Stattdessen führen wir in unserer Rubrik “11 Fragen an” lieber ein etwas aussergewöhnlicheres Interview mit spannenden Persönlichkeiten aus der IT-Welt.

Diesmal: Marco Becker, Geschäftsführer des Systemhauses save IT first GmbH.

Wenn Sie einen Tag lang jemand anderes sein könnten, wer wären Sie dann gerne?
Ich war selbst mal drauf und dran, tiefer in den Leistungssport einzusteigen. Das Gefühl, Olympiasieger zu werden, muss unbeschreiblich sein. Daher wäre ich gerne jemand an einem Tag, an dem er die olympische Goldmedaille verliehen bekommt.

Was glauben Sie, ist die grösste Errungenschaft, die wir dem Internet zu verdanken haben?
Wenn ich mich in der Welt umschaue, kann ich leider in erster Linie sehr viele negative Folgen einer extensiven Nutzung des Internets sowie von Smartphones und Wearables erkennen. Aus meiner Sicht überwiegen die schlechten Auswirkungen, aber ich denke, die Schnelligkeit der Kommunikation ist durchaus ein Vorteil. Wenn diese richtig und wahrheitsgemäss stattfindet, ist sie ein Schlüsselfaktor für Fortschritt.

Star Trek oder Star Wars?
Ganz klar Star Wars!

Welche 3 Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?
Ich bin da sehr pragmatisch. Da mir ein Buch, irgendwelche Technik oder sonstiger Firlefanz nicht weiterhelfen, wären das folgende Dinge: ein Messer, eine Bialetti (in der Hoffnung, dass es irgendwo einen Kaffeestrauch gibt) und ein Topf.

Was machen Sie an einem freien Tag am liebsten?
Da man in meiner Branche und Position 24/7 mit Informationen, Gesprächen oder Terminen überschüttet wird – einfach mal „mein Ding“: Tür zu, nichts hören, nichts sehen, sich um sich selbst kümmern und Füsse baumeln lassen – oder eben, worauf ich gerade Lust habe und was mir in den Sinn kommt.

Nennen Sie uns 2 Titel von Ihrer aktuellen Playlist.
Meine Playlist ist ewig aktuell, weil sie 30-35 Jahre alt ist! 😉 Ich bin ein Kind der 80er und liebe Progressive Rock. Die Welle ist leider vorbei und Musiker des alten Schlags gibt es nicht mehr so viele. Das Gejaule aus dem Radio finde ich fürchterlich!

Wein oder Bier?
Ich komme von der Mosel, also aus einer Weinregion, in der die weltbesten Rieslinge angebaut werden. Dementsprechend trinke ich sehr gerne Weisswein von der Mosel, je nach Laune, Durst und Anlass, aber auch mal Bier – hier allerdings weniger die “Mainstream-Biere”, sondern eher was von kleineren Brauereien aus dem Süden Deutschlands.

Wenn Sie nur noch einen Film oder eine Serie schauen könnten, welche/r wäre das?
Die Serie „The Last Dance“ über die letzte Saison der Bulls und Michael Jordan – einer der herausragendsten Sportler, die die Welt je gesehen hat. Man kann viel über Einstellung, Motivation, Teamgeist und auch persönliche Freiheiten lernen. Ich habe sie schon drei Mal gesehen!

Über was haben Sie zuletzt lachen müssen?
Torsten Sträter – ich liebe seine Art, seinen Humor und seine Formulierungen.

Tiefsee oder Universum – was würden Sie lieber erkunden und warum?
Ich glaube, wir haben mit der Erde genug zu tun, um sie zu verstehen und hoffentlich zu retten.

Ihr abschliessender Kommentar oder Ihr Lebensmotto?
Life is short, enjoy life!

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