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Fernzugriff – der Gastbeitrag: Hat On-Premises ausgedient?

11. Januar 2022 In: Fernzugriff ‒ der Gastbeitrag

Arbeitsalltag eines Systemhauses – wer könnte darüber besser berichten als ein Systemhaus selbst? Deshalb geben wir in dieser Rubrik das Ruder ab und lassen Andreas Weber, Inhaber des bayerischen Systemhauses IT-Service Weber und Autor von Andys Blog, über Themen, die seinen Arbeitsalltag ausmachen, zu Wort kommen:

Hat On-Prem ausgedient? Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten, wie es die Befürworter und Gegner vielleicht zunächst meinen. Oft trifft man auf zwei Lager: Die „Immer-On-Prem“-Anwender und die „Alles-in-die-Cloud“-Befürworter. Dies sind aber Extrem-Positionen und ein Schwarz-Weiss-Denken.

Warum es nicht ohne On-Prem geht

Die Wahrheit liegt stattdessen dazwischen, denn ohne „On-Prem“ geht es beispielsweise bei Infrastruktur-Diensten via DNS und DHCP nicht. Der Grund dafür ist simpel: Es gäbe kein nutzbares Netzwerk. Und auch die Option „Alles in die Cloud“ funktioniert bei grossen Datenmengen und einer schlechten Internetanbindung nur bis zu einem gewissen Grad.

Zudem sollte man bei Cloud-Diensten bedenken, dass bei internen Ausfällen oder im Falle direkter Anbieterstörungen nichts mehr geht. Lagert man Daten also ausschliesslich in der Cloud, sind diese schlimmstenfalls verloren.

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MSP-Talk: So überwinden Systemhaus-Profis Stolpersteine auf dem Weg zu Managed Services

19. Oktober 2021 In: Veranstaltungen und Events

MSP werden – leichter gesagt, als getan. Die Gäste unseres zweiten MSP-Talks haben die Transformation bereits erfolgreich absolviert und sprachen darüber, wie ihnen der Wechsel gelungen ist.

Was muss alles Teil meines Servicepakets sein? Wie finde ich die passende RMM-Lösung? Und wie bestimme ich den richtigen Preis? Wie bereite ich meine Kunden auf ein neues Abrechnungsmodell vor? Die Antworten unserer Gäste finden Sie in der Aufzeichnung des MSP-Talks:

MSP-Talk: Stolpersteine überwinden auf dem Weg zu Managed Services

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Sie wollen selbst mit Managed Services starten? Unsere Lösungen von AltaroConnectWise, EL storage und MailStore bieten dafür den idealen Einstieg. Um diese kennenzulernen, besuchen Sie gerne unsere kostenfreien Webinare oder sichern Sie sich gleich Ihre persönliche Testversion. Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit unter +41 (0)55 5522-793 oder via E-Mail zur Verfügung.


3-2-1 – Die Regel für Ihr erfolgreiches Backup!

2. September 2021 In: Backup & Storage, Feature lexikon

Wie wichtig ist eigentlich eine zuverlässige Datensicherung? Vergessen wir bei dieser Fragestellung einmal den normalen Konsumenten, denn der Verlust von Urlaubsfotos oder der letzten Staffel von Game of Thrones mag zwar schmerzlich sein, ist aber nichts im Vergleich zu verloren gegangenen kritischen Daten auf denen das Geschäft Ihrer Kunden fusst. Zwar stehen Unternehmen im Vergleich mit normalen Endkunden in Sachen Server Backups erheblich besser da, aber dennoch gibt es eine bedrückend hohe Zahl an Firmen, die kein oder ein nur unzureichendes Backup nachweisen können.

Aus diesem Grund blicken wir genauer auf die bewährte 3-2-1-Regel.

Was genau ist die 3-2-1-Regel für Backups?

Es ist ganz einfach:

  • Drei Kopien aller kritischen Daten sollten mindestens auf
  • Zwei unterschiedlichen Medien existieren,
  • Eins davon sollte offsite gelagert werden, d. h. an einem anderen Standort als die Original-Daten.

Warum ist das notwendig? In einem Wort: Redundanz!

Daten können verloren gehen: egal ob durch Desaster wie Feuer und Überschwemmungen oder durch defekte Server und Hardware. Versehentliche Löschungen, ungewollte Verschlüsselung oder Diebstahl stellen eine weitere Gefahr für die Daten dar. Aus diesem Grund werden Backups erstellt. Aber es ist logisch, dass die vielen Gefahrenquellen, die Ihre Originaldaten bedrohen, auch für Ihre Backups gelten.

Was passiert also, wenn Sie Ihre auf Wechselmedien gesicherten Daten direkt neben dem Server mit den originalen Daten lagern und ein Feuer bricht aus? Genau deshalb ist ein Offsite-Backup dermassen wichtig!

Die notwendige Redundanz für solch ein Szenario erreichen Sie mit der erwähnten 3-2-1-Regel für Backups.

Wie kann ich diese Regel für mein Backup-Szenario umsetzen?

Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Optionen. Die beste Strategie für das von Ihnen betreute Unternehmen hängt hierbei von vielen, individuellen Faktoren ab. Wenn Sie sich für die Implementierung einer 3-2-1-Regel in Ihrer Backup-Strategie entscheiden, sind zahlreiche Aspekte zu bedenken, unter anderem das Budget Ihres Kunden, die Menge der zu sichernden Daten und der Standort der Büros.

Hier sind ein paar Beispiele zur Umsetzung der 3-2-1-Regel, die man in Betracht ziehen kann. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und einige der Optionen können entsprechend Ihrer Bedürfnisse kombiniert und verbunden werden.

Ein Beispiel: Medienrotation und Offsite-Speicherung

Drei unterschiedliche Kopien Ihrer Daten:
Dies können Sie erreichen, indem Sie eine tägliche, wöchentliche und monatliche Rotation von drei oder mehr Medien implementieren.
Zwei unterschiedliche Ziele:
Setzen Sie diese Anforderung unter Verwendung unterschiedlicher Speichermedien innerhalb der Rotation um – zum Beispiel tägliche und wöchentliche Backups auf externe Festplatten sowie monatliche Archive auf RDX-Medien.
(Wenigstens) Ein Offsite-Backup:
Bringen Sie ein oder mehrere Medien Ihrer Rotation (zum Beispiel das wöchentliche und das monatliche) an einen sicheren Standort ausser Haus – beispielsweise ein feuerfester Tresor in einem zweiten Büro.

Ein weiteres Beispiel: HDD, NAS and Cloud

Drei unterschiedliche Kopien Ihrer Daten:
Dies können Sie mit täglichen System-Backups auf eine lokale Festplatte erreichen sowie einer zusätzlichen Sicherung auf NAS zweimal wöchentlich. Des Weiteren lassen sich unternehmenskritische Daten per Rsync-Add-on* (*wird nur bei BackupAssist benötigt) zu einem Cloud-Speicheranbieter auslagern.
Zwei unterschiedliche Zielmedien:
In diesem Beispiel wären die Speichermedien eine USB-Festplatte, ein NAS sowie der Cloud-Speicheranbieter.
(Wenigstens) Ein Offsite-Backup:
Hierbei würden die unternehmenskritischen Daten zu einem Cloud-Speicheranbieter übermittelt. Sie können ausserdem eine der USB-Festplatten ausser Haus bringen, um dadurch ein wiederherstellbares System-Backup offsite gelagert zu haben.

Und das war es auch schon mit der 3-2-1-Regel…

Wenn Sie bereits die Datensicherungslösung BackupAssist, N-able Backup, Carbonite Server Backup oder die Virtual Backup-Software Altaro im Einsatz und die 3-2-1-Regel in Ihrem Backup-Szenario implementiert haben, können Sie sich selbst auf die Schulter klopfen. Aber werden Sie dabei nicht nachlässig, denn zu einem verlässlichen Backup- und Restore-Szenario gehört genauso die regelmässige, testweise Wiederherstellung von Daten, um zu prüfen, ob die Daten im Ernstfall wiederherstellbar sind und in welchem zeitlichen Rahmen dies umsetzbar ist.

Egal also, wie gut durchdacht Ihre Backup-Strategie sein mag: Sie müssen regelmässige Tests durchführen, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Testen Sie Ihre Backups, um zu sehen, wie einfach Datei- oder Systemwiederherstellungen sind. Legen Sie Ihre notwendigen RTOs und RPOs fest und prüfen Sie, dass diese Vorgaben im Rahmen Ihrer Backup-Strategie erreicht werden. Anderenfalls optimieren Sie Ihre Strategie, bis Anspruch und Wirklichkeit übereinstimmen.

Das Letzte, was Sie wollen, ist die Qualität Ihrer Backup-Strategie im Rahmen eines echten Worst-Case-Szenarios beim Kunden testen zu müssen.

Lernen Sie unsere Backup-Lösungen kennen

Sie können sich gerne jederzeit direkt und persönlich bei uns melden. Unser Continuity-Team steht Ihnen sowohl telefonisch unter +41 (0)55 5522-790 als auch per E-Mail zur Verfügung und beantwortet Ihre Fragen zu den Themen Backups und Datensicherung. Besuchen Sie unsere kostenlosen Webinare oder kontaktieren Sie uns für Ihre persönliche NFR- oder Testversion.


Warum kein Unternehmen auf Backups verzichten darf: die 10 grössten Bedrohungen für Ihre Daten

12. August 2021 In: Backup & Storage

Daten sind das Gold des 21. Jahrhunderts. Gerade deshalb sind sie immer vielfältigeren Bedrohungen ausgesetzt ‒ sowohl inner- als auch ausserhalb des Unternehmens. Um Ihnen die Argumentation für umfangreiche Backup-Pläne bei Ihren Kunden zu erleichtern, geben wir Ihnen hier einen Überblick über die gängigsten Gefahren für Daten an die Hand. So sollten auch Ihre Kunden erkennen, wie wichtig moderne Backup-Strategien sind.

Die 10 grössten Bedrohungen für Ihre Daten:

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MSP oder nichts? So lief unser erster MSP-Talk mit über 100 Teilnehmern

29. Juni 2021 In: Service Automation, Veranstaltungen und Events

Mehr als 100 begeisterte Teilnehmer verfolgten unseren ersten MSP-Talk, der zum Thema “MSP oder nichts: Warum Systemhäuser ohne Managed Services nicht bestehen können” stattfand. Hier gaben Torsten Rehberg von der NetAachen, Jens Hampe von SysTec und David Breitung von IQ Solutions im Gespräch mit unserem Kollegen Simon Schornstein viele wertvolle Erfahrungen und Einblicke aus ihrer Systemhauspraxis weiter. Die Teilnehmer stellten dabei zahlreiche Fragen, die von unseren Talkgästen ausführlich beantwortet wurden.

Worum ging es?

Etwa ein Drittel der deutschen IT-Dienstleister bietet noch keine Managed Services an. Dies ist jedoch sehr wichtig, wenn Systemhäuser wiederkehrende Einnahmen generieren und so auch zukünftig am Markt bestehen wollen. Aus diesem Grund haben wir den MSP-Talk ins Leben gerufen, bei dem unsere Gäste u.a. folgende Fragen beantworteten:

  • Welche Vorteile haben Managed Services für IT-Dienstleister und ihre Kunden?
  • Worauf ist bei der Einführung von Managed Services zu achten?
  • Wie lassen sich Managed Services auch unternehmensintern durchsetzen?
  • Welchen Mehrwert bieten die MSP-Lösungen von Altaro, ConnectWise, EL storage und MailStore?

Falls Sie nicht live beim Talk dabei sein konnten, finden Sie die Videoaufzeichnung hier:

MSP oder nichts? Warum Systemhäuser ohne Managed Services nicht bestehen können

Nächster MSP-Talk am 22. September

Nach dem überwältigenden Feedback unserer Teilnehmer ist es für uns nur logische Konsequenz, Ihnen einen weiteren MSP-Talk zu bieten. Dieser wird am 22. September stattfinden. Hier können Sie sich zu der Veranstaltung anmelden und sich so gleichzeitig die Chance auf einen hochwertigen Spielautomaten sichern. Haben Sie Fragen? Gerne stehen wir Ihnen per Mail oder telefonisch unter +41 (0)55 5522-793 zur Verfügung.


So bleiben Backups der Retter in der Not: Sandbox and Verification mit Altaro VM Backup

18. März 2021 In: Backup & Storage

Die Panik Ihrer Kunden ist gross, wenn Daten verloren gehen. Umso grösser wird sie, wenn zwar ein Backup vorhanden ist, dieses aber nicht richtig funktioniert und fehlerhaft ist. Mit dem “Sandbox and Verification”-Werkzeug von Altaro VM Backup vermeiden Sie solche Szenarien und bieten Ihren Kunden zusätzliche Sicherheit. 

Prüfen Sie all Ihre Kunden-Backups in von Ihnen festgelegten Zeitintervallen auf Funktionalität und Bootfähigkeit. Das hat für Sie folgende Vorteile:

  • Durch regelmässige Reports erhalten Sie einen optimalen Überblick über den Status Ihrer Backups.
  • Das Risiko von Datenverlusten sinkt noch einmal signifikant.
  • Sie steigern das Kundenvertrauen und können Ihr Portfolio im Bereich Backup und Continuity weiter ausbauen.

Wie ein solcher Test durchgeführt wird, zeigen wir Ihnen im Artikel auf unserer Knowledge Base

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Grandfather-Father-Son-Rotation mit Altaro VM Backup realisieren

24. Oktober 2018 In: Backup & Storage

Das Grandfather-Father-Son-Rotationsschema (GFS) zählt zu den am häufigsten benutzten Aufbewahrungsrichtlinien bei der Datensicherung. Seit Jahren fester Bestandteil bei vielen IT-Profis, kann es auch beim Backup virtueller Maschinen eingesetzt werden. Altaro VM Backup unterstützt diese Rotationsform und bildet damit die ideale Lösung für die Sicherung Ihrer Kunden-VMs.

Beim Grandfather-Father-Son-Schema werden insgesamt drei zusätzliche Datensicherungen unabhängig vom normalen Backup erstellt. Ein mögliches Szenario könnte wie folgt aussehen:

  • Erstellung eines vollständigen Backups pro Jahr mit einer zweijährigen Aufbewahrung (Grossvater)
  • Ein vollständiges Backup pro Monat mit der Aufbewahrungsdauer eines Jahres (Vater)
  • Sicherung eines inkrementellen Backups pro Woche für drei Monate (Sohn)

Sinn und Zweck dieser Rotation ist es, genügend Backups zu besitzen, um möglichst viele Wiederherstellungspunkte zu bieten. Damit sind Unternehmen gegen zahlreiche Datenverlust-Szenarien gewappnet, ohne dabei unnötig viele Speichermedien zu immensen Kosten verwenden zu müssen.

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